12.04.2017

Vorstellung der Publikation „Jewish Rezekne“

Am 12. April 2017 wurde in den Räumlichkeiten des Zanis Lipke Museums in Riga die Publikation „Jewish Rezekne“ vorgestellt. Die Publikation ist Ergebnis einer Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung mit der der Denkfabrik „Creative Museum“.

 

  • Foto: Tobias Mörschel, Direktor FES Baltische Staaten
  • Foto: Ineta Zelča Sīmansone, Leiterin des "Creative Museum" Think Tank

Gegliedert in zwei Teile behandelt die Veröffentlichung die Geschichte der bis zum Jahr 1941 größten jüdischen Gemeinde Lettlands in Rezekne. In Folge der Besetzung Lettlands durch die deutsche Wehrmacht 1941 und die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten fiel die Mehrheit der jüdischen Bevölkerung dem deutschen Vernichtungsprogramm zum Opfer und die vielfältige jüdische Kultur in Lettland wurde weitestgehend ausgelöscht.

Die Publikation macht es sich zur Aufgabe, einerseits die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Rezekne aufzuarbeiten und andererseits den Wiederaufbau der dortigen „Grünen Synagoge“ zu dokumentieren und in seiner symbolischen Bedeutung für das jüdische Leben in der Stadt und in Lettland einzuordnen.

Die Veröffentlichung ist das Ergebnis eines zweijährigen Forschungsprozesses, in welchem zum einen Architekten und Designer den Prozess der Instandsetzung der Synagoge begleiteten. Zugleich sind die in der Publikation versammelten Beiträge zur historischen Einordnung der jüdischen Geschichte in Lettland Ergebnis einer vorangegangenen Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung unter gleichnamigen Titel.

  • Photo by depositphotos.com

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