Dienstag, 22.01.19 to Dienstag, 22.01.19

Präsentation des Lettischen Außen- und Sicherheitspolitischen Jahrbuchs 2019

Auch Anfang dieses Jahres wurde das mittlerweile traditionsreiche Jahrbuch der Lettischen Außen- und Sicherheitspolitik vorgestellt.

Die Präsentation des über 200-Seiten fassenden Buches, welches sich in 18 Kapiteln mit den Herausforderungen und Entwicklungen innerhalb des außen- und sicherheitspolitischen Forschungsfeldes auseinandersetzt, sorgte auch dieses Jahr wieder für eine vielfältige Besucherschaft aus Politikern, Experten, Wissenschaftlern und vielen weiteren Interessierten.

Auch dieses Mal ging es ins Besondere um Lettlands Stellung innerhalb verschiedener Bündnisse, vorrangig der NATO und EU. Dabei stand die zu diskutierende Frage im Mittelpunkt, wie sich Lettland und auch die anderen baltischen Nachbarländer in einer sich verändernden Umwelt behaupten und Gehör verschaffen können. Trotzdem sei es so wichtig wie nie, außen- und sicherheitspolitische Anliegen auch entlang gemeinschaftlich europäischer Ziele zu denken.

Die Veranstaltung wurde durch Andris Sprūds, Direktor des Latvian Institute for International Affairs (LIIA) und Artis Dobulis, Projektleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung Lettland eröffnet. Weiterführende kurze Überblicke wurden von Rihards Kols, Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses des lettischen Parlaments und Andris Pelšs, Staatssekretär des Außenministers, gegeben. Anschließend folgte die spannende Diskussion, an der Inna Šteinbuka, Professorin an der Universität Lettland und Sonderberaterin des Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis, Una Aleksandra Bērziņa-Čerenkova, Vorsitzende des Forschungsprogramms „New Silk Road Programme“ (LIIA) und Toms Rostoks, Professor an der Universität Lettland und Wissenschaftler der National Defence Academy Lettlands.

Erstmalig konnten auch über einen Livestream von delfi.lv weitere Zuschauer interaktiv teilnehmen. Genau wie die Zuhörer im Saal, konnte jeder über eine Website drei spannende Fragen hinsichtlich Lettlands Positionierung in der internationalen Außen- und Sicherheitspolitik abstimmen, welche dann über einen Monitor eingeblendet wurden und so aktiv zu Podiumsdiskussion beitrug.

Das Jahrbuch wird von der Saeima, dem Außenministerium Lettlands und der Friedrich-Ebert-Stiftung Lettland unterstützt. 

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