Montag, 07.05.18 to Dienstag, 08.05.18

Internationale Konferenz: „The Future of Work“

Digitalisierung und (Arbeits-)Migration führen zu grundlegenden Veränderungen auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Dabei sind es insbesondere die Ostseeanrainerstaaten, die in den vergangenen Jahrzehnten innovative Lösungen für die technologischen aber auch sozialen Herausforderungen gefunden haben.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lud am 07/08. Mai Expert_innen aus dem Bereich Wirtschaft, Soziales, Migration und Integration sowie politische Entscheidungsträger_innen aus dem gesamten Ostseeraum ein, um in drei Sitzungen Möglichkeiten und Perspektiven eines nachhaltigen Arbeitsmarkts in der Region zu diskutieren.

Während die erste Sitzung von den Chancen und Risiken der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt handelte, konzentrierte sich die zweite Sitzung auf die Herausforderungen, die die baltischen und nordischen Staaten infolge von Migration meistern müssen. Insbesondere ging es dabei um die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Da heute unter anderem noch zu viel Zeit vergeht, bis sie in den Arbeitsmarkt treten können, stimmten die Teilnehmer darüber ein, dass eine durchdachtere Migrationspolitik notwendig ist.

In der dritten und letzten Sitzung fand eine Podiumsdiskussion mit Johannes Schraps (Mitglied des Deutschen Bundestages), Igors Pimenovs (Mitglied des Lettischen Parlaments) und Hrannar Arnarsson (Generalsekretär der Sozialdemokraten im Nordic Council) statt. Diskutiert wurde darüber, was die Region und die einzelnen Staaten unternehmen können, um einen nachhaltigen Arbeitsmarkt zu schaffen. So muss laut Johannes Schraps der europäische Prozess gestärkt werden sowie ein gemeinsamer europäischer Arbeitsmarkt angestoßen werden. Igors Pimenovs ist der Auffassung, dass der lettische Staat eine schnellere Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes sowie eine aktivere Fiskalpolitik gewährleisten müsse. Laut Hrannar Arnarsson muss das Gesamteinkommen besser verteilt werden, um infolgedessen Gleichberechtigung zu fördern. Dabei könne unter anderem auch die Digitalisierung helfen.

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